
Ein Wiener Kriminalroman
Nebel. Stille. Geometrie.
Der Nebel liegt schwer über
dem Prater.
Gaslaternen schneiden blasse
Kreise ins Grau.
Und unter dem Riesenrad
wartet eine Tote.
Perfekt
arrangiert.
Zu perfekt.
Kein Blut.
Kein Kampf.
Nur Symmetrie.
Spiros Freiherr von Welsbach
kniet neben dem leblosen Körper.
Die Hände gefaltet wie im
Gebet.
Drei weiße Kiesel – exakt
ausgerichtet.
„Wer sie hier abgelegt hat,“ murmelt er,
„hasst nicht das Leben.
Er hasst den Zufall.“
Zwischen den Lippen der Toten steckt eine Karte.
ICH BESCHÜTZE DICH
Dies ist kein Täter im Affekt.
Er komponiert.
Körper werden platziert wie
Gemälde.
Tatorte bilden geometrische
Muster.
Jede Szene spiegelt ein
Kunstwerk.
Als eine zweite Leiche vor einem Böcklin-Gemälde im Kunsthistorischen Museum gefunden wird – exakt wie die Figur im Bild positioniert – wird klar:
Der Täter mordet nicht.
Er inszeniert.
Spiros ist kein gewöhnlicher
Ermittler.
Er denkt in
Linien.
Er hört, was andere
übersehen.
Er erkennt:
Winkel.
Abstände.
Ordnungen im Chaos.
Doch dieser Gegner glaubt an
eine neue Welt.
An einen „reinen“
Menschen.
An Ideologie statt
Mitgefühl.
Und Blut wird zu seiner Signatur.
Eine Spur führt zu:
• Arnold
Böcklin
• verborgenen
Pigmenten
• einer vergessenen
Adelsfamilie
• einem Mausoleum in der
Steiermark
• einer alten
Piratenlegende
• und einer Ideologie, die
gefährlicher ist als jeder Schatz
Die Morde sind keine Einzelfälle.
Sie sind Koordinaten.
Und das Muster ist noch nicht vollendet.
✔ Obsession und
Ordnung
✔ die Verführung durch
Ideologien
✔ Kunst als Spiegel des
Abgrunds
✔ Wien zwischen Glanz und
Finsternis
✔ die Grenze zwischen Genie
und Wahnsinn
„Er sieht keine Menschen.
Er sieht Linien.“
Was verbirgt sich im
Mausoleum von Ehrenhausen?
Geht es wirklich um einen
Schatz?
Oder um etwas weit
Unheimlicheres?
Entdecken Sie den gesamten Roman.
