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| Every photograph tells a story — and every stone in Thessaloniki whispers one. In my latest series of photographic collages, “The Many Faces of Thessaloniki”, I explore a city that stands between eras — ancient and modern, sacred and everyday, sunlit and shadowed. | Jedes Foto erzählt eine Geschichte – und jeder Stein in Thessaloniki flüstert eine. In meiner neuesten Serie von Fotocollagen „Die vielen Gesichter von Thessaloniki“ erkunde ich eine Stadt, die zwischen den Epochen steht – zwischen Antike und Moderne, zwischen Heiligem und Alltäglichem, zwischen Licht und Schatten. |
| As both author and visual storyteller, I approach these images as if they were chapters in an unwritten novel. My lens seeks out not only the beauty of architecture but the spirit that has survived wars, empires, and centuries of change. | Als Autor und visueller Geschichtenerzähler betrachte ich diese Bilder wie Kapitel eines ungeschriebenen Romans. Meine Linse sucht nicht nur die Schönheit der Architektur, sondern auch den Geist, der Kriege, Reiche und Jahrhunderte des Wandels überdauert hat. |
| From the Byzantine domes that still breathe incense and prayer, to the neoclassical façades washed in Mediterranean light — Thessaloniki reveals itself as a mosaic of time. | Von den byzantinischen Kuppeln, die noch nach Weihrauch und Gebet duften, bis zu den neoklassizistischen Fassaden im Licht des Mittelmeers – Thessaloniki zeigt sich als Mosaik der Zeit. |
| Each collage blends four perspectives, creating a dialogue between old and new, faith and progress, memory and imagination. | Jede Collage vereint vier Perspektiven und schafft so einen Dialog zwischen Alt und Neu, Glauben und Fortschritt, Erinnerung und Vorstellungskraft. |
| I want viewers to feel the heartbeat of the city — to see how marble and concrete, color and shadow, unite in a silent conversation about endurance and identity. | Ich möchte, dass die Betrachter den Herzschlag der Stadt spüren – sehen, wie Marmor und Beton, Farbe und Schatten in einem stillen Gespräch über Beständigkeit und Identität zusammenfinden. |
“Photography, for me, is a bridge — between what was, what is, and what we still dream to preserve.” — Christos Coulouris | > „Fotografie ist für mich eine Brücke – zwischen dem, was war, was ist und dem, was wir noch zu bewahren träumen.“ — Christos Coulouris
My collages, including “Thessaloniki – Between Columns and Sky”, “Sacred Stones, Living Colors”, and “The City in Evening Gold”, invite you to walk with me through a place where history is not past — but alive. | Meine Collagen – darunter „Thessaloniki – Zwischen Säulen und Himmel“, „Heilige Steine, lebendige Farben“ und „Die Stadt im Abendgold“ – laden dich ein, mit mir durch einen Ort zu gehen, an dem Geschichte nicht vergangen ist, sondern lebt.
Fotogalerie – Augenblicke der Ewigkeit!
Jedes Gebäude in einer Altstadt – ob in Lüneburg, Buxtehude, Stelle oder Hamburg – trägt Geschichten in sich. Manche Mauern haben Jahrhunderte überdauert, standen im Wind der Zeit und haben dabei nichts von ihrer Würde verloren. Man muss nur stehenbleiben, hinsehen – und zuhören.
Ich liebe es, frühmorgens, oft schon um fünf Uhr, mit der Kamera loszuziehen. In diesem stillen Licht liegt Magie. Die Straßen schlafen noch, die Farben flüstern – und plötzlich erscheint ein Detail, das man tagsüber leicht übersehen würde.
Ein Schornstein, gebaut mit der Fantasie eines Schiffsbauers, ein anderer ragt wie ein kleiner Turm empor – verspielt, mutig, liebevoll. Solche Bauwerke erzählen mehr über ihre Zeit als mancher Geschichtsband. Sie überraschen uns heute mit ihrem Witz, ihrer Kunstfertigkeit, ihrer Menschlichkeit.
Alte Bierhäuser, die seit 1550 oder 1600 ihre Türen öffnen, duften noch immer nach Gastfreundschaft. Sie haben Generationen bewirtet, gelacht, geweint, gelebt – und ich versuche, genau diesen Moment festzuhalten. Nicht einfach ein Bild, sondern ein Gefühl. Ein Stück Ewigkeit.
Meine Fotos sind Einladung und Erinnerung zugleich. Komm mit auf diesen Spaziergang – durch Städte voller Seele, durch Augenblicke, die bleiben.

🌿 Zwischen Bild und Wirklichkeit
Ich sah nie, dass du der
Malerei bedurftest,
um heller zu erscheinen, als
du bist.
Kein Pinsel trägt den Atem
kalter Luft,
kein Wort erfasst, was still
im Frost zerfließt.
Was nützt ein Bild vom
winterstarren See,
wenn unter Schuhen Eis und
Stille knistern?
Was taugt ein Vers vom
bleichen Abendweh,
wenn Wolken selbst im Herzen
flüstern?
Die Leinwand kennt nicht
diesen feinen Klang,
wenn Schilf im Wind sein
leises Lied erhebt.
Kein Gleichnis hält den
Augenblick so lang,
wie er im Innern
weiterlebt.
So bleibt das Kunstwerk
stets nur schwacher Schein —
die wahre Schönheit atmet
nur im Sein.
I never thought you needed
painted light
to seem more radiant than
you are.
No brush can hold the breath
of winter’s white,
nor words reach where the
cold winds wander far.
What use a picture of the
frozen lake
if ice beneath one’s steps
begins to sing?
What worth a verse of
twilight’s quiet ache
if clouds themselves the
deeper feeling bring?
The canvas cannot feel the
whispering reed,
nor tremble with the hush of
falling snow.
No crafted line fulfills the
deeper need
to stand where silent waters
glow.
Thus art remains a shadow of
the true —
for nature lives where we
are standing too.

Wo Natur sich in Geschichten verwandelt


Die Plätze, an denen Geschichten geboren werden.
Der Außenmühlenteich in
Harburg – besonders im Winter.
Wenn das Eis still wird, die
Farben leiser und die Gedanken weiter.
Hier komme ich zur Ruhe.
Hier entstehen neue Geschichten,
oder alte finden endlich die
Worte, die ihnen gefehlt haben.
Zwischen Schilf, Wasser und
kahlen Bäumen begegnet man nicht nur der Natur,
sondern auch Menschen.
Gespräche, Zufälle, kurze Begegnungen –
und manchmal Leser, ohne es
zu wissen.
Nostalgie. Natur
pur.
Ein Ort, der mehr erzählt,
als man auf den ersten Blick sieht.

The places where stories are born.
The Außenmühlenteich in Harburg – especially in winter.
When the ice grows quiet, colors soften, and thoughts begin to
wander.
This is where I slow down.
Where new stories emerge, or old ones are rewritten with
clearer words.
Among reeds, frozen water and bare trees, you don’t just meet
nature –
you meet people. Conversations, coincidences, fleeting
moments.
Some of them may already be readers, without even knowing it
yet.
Nostalgia. Pure nature.
A place that tells more than it shows.

Los lugares donde nacen las historias.
El Außenmühlenteich en Harburg, especialmente en
invierno.
Cuando el hielo calma el paisaje y la mente se abre.
Aquí encuentro silencio.
Aquí nacen nuevas historias
o las antiguas se transforman y crecen.
Entre el agua, los juncos y los árboles desnudos
no solo se encuentra la naturaleza,
sino también personas, conversaciones y encuentros inesperados.
Nostalgia. Naturaleza pura.
Un lugar que cuenta mucho más de lo que parece.

Les lieux où naissent les histoires.
L’Außenmühlenteich à Harburg – surtout en hiver.
Quand la glace apaise le paysage et que les pensées deviennent
plus libres.
C’est ici que je me retrouve.
Que de nouvelles histoires prennent forme,
ou que d’anciennes trouvent enfin leur voix.
Entre roseaux, eau gelée et arbres nus,
on rencontre la nature, mais aussi les gens.
Des échanges, des rencontres inattendues, parfois même des
lecteurs.
Nostalgie. Nature à l’état pur.
Un lieu qui murmure bien plus qu’il ne montre.

Τα μέρη όπου γεννιούνται οι ιστορίες.
Η λίμνη Außenmühlenteich στο Harburg – ιδιαίτερα τον
χειμώνα.
Όταν ο πάγος ησυχάζει το τοπίο και οι σκέψεις βαθαίνουν.
Εδώ βρίσκω γαλήνη.
Εδώ γεννιούνται νέες ιστορίες
ή οι παλιές ξαναγράφονται με καθαρότερη φωνή.
Ανάμεσα στο νερό, τα καλάμια και τα γυμνά δέντρα
συναντάς τη φύση αλλά και ανθρώπους.
Στιγμές, κουβέντες, απρόσμενες συναντήσεις.
Νοσταλγία. Αγνή φύση.
Ένα μέρος που μιλάει χαμηλόφωνα, αλλά ουσιαστικά.
“Orte, an denen Geschichten geboren werden – Außenmühlenteich.”
Ein leiser Nebenraum.
Diese Bilder sind keine
Illustrationen.
Sie sind Wege.
Viele meiner Geschichten
beginnen hier:
auf einem
Feldweg,
auf einer
Parkbank,
in einem Café,
mit einem Notizbuch auf den
Knien.
A quiet place beside the stories.
These images are not
illustrations.
They are beginnings.
Many of my stories start
here —
on long walks,
in silence,
with a notebook and
time.
The camera
captures
what later becomes
language.
Die Kamera hält
fest,
was später zu Sprache
wird.







A place where nothing happened — yet.
This road did not ask for a story. It received one.
Some landscapes remember us.








A quiet place beside the stories.
These images are not
illustrations.
They are beginnings.
Many of my stories start
here —
on long walks,
in silence,
with a notebook and
time.
The camera
captures
what later becomes
language.
If you want to see what grew out of these places:
Wenn du sehen willst, was aus diesen Orten entstanden ist:



Thessaloniki – Stadt
der Schichten
Zwischen Antike und Moderne
erhebt sich Thessaloniki wie ein offenes Geschichtsbuch aus
Stein. Jede Fassade erzählt – von römischer Größe,
byzantinischer Pracht, osmanischer Vielfalt und europäischer
Eleganz. In meinen Fotografien suche ich jene Momente, in denen
das Licht über die Jahrzehnte streicht – und Vergangenheit und
Gegenwart miteinander verschmelzen.


Thessaloniki – Zwischen Säulen und Himmel.
Eine Stadt erzählt Geschichte mit jedem Stein. Photography:
Christos Coulouris.



Every photograph tells a
story — and every stone in Thessaloniki whispers
one.
In my latest series of
photographic collages, “The Many Faces of
Thessaloniki”, I explore a city that stands between eras —
ancient and modern, sacred and everyday, sunlit and
shadowed.
As both author and visual
storyteller, I approach these images as if they were chapters
in an unwritten novel. My lens seeks out not only the beauty of
architecture but the spirit that has survived wars, empires,
and centuries of change.
From the Byzantine domes
that still breathe incense and prayer, to the neoclassical
façades washed in Mediterranean light — Thessaloniki reveals
itself as a mosaic of time.
Each collage blends four
perspectives, creating a dialogue between old and new, faith
and progress, memory and imagination.
I want viewers to feel the
heartbeat of the city — to see how marble and concrete, color
and shadow, unite in a silent conversation about endurance and
identity.
“Photography, for me, is a bridge — between what was, what is, and what we still dream to preserve.”
— Christos Coulouris
My collages, including “Thessaloniki – Between Columns and Sky”, “Sacred Stones, Living Colors”, and “The City in Evening Gold”, invite you to walk with me through a place where history is not past — but alive.
🎨 Titel der
Collage:
„Parga – Between
Light and Memory“
(Deutsch: „Parga –
Zwischen Licht und Erinnerung“)


Wenn das Licht über Parga
langsam verblasst, beginnt die Stadt zu atmen.
Das Meer flüstert
Geschichten von gestern, die Häuser leuchten in stiller
Harmonie,
und der Himmel taucht alles
in ein tiefes Blau, das Herz und Erinnerung
vereint.
In dieser Stunde scheint die
Zeit stillzustehen –
nur das Licht tanzt, sanft
und vergänglich, über den Wellen des Ionischen Meeres.
As the light over Parga
slowly fades, the city begins to breathe.
The sea whispers stories of
yesterday, the houses glow in quiet harmony,
and the sky wraps everything
in a deep blue that blends heart and memory.
In this hour, time seems to
pause –
only the light dances,
softly and fleetingly, across the waves of the Ionian
Sea.


„Die Magie des Nebels über der Speicherstadt – Inspiration zu meiner Geschichte Magic between the Elbe and Speicherstadt“


